Hanns-Seidel-Platz

Thilo Härdtlein

Neubau

Hanns-Seidel-Platz, München

Hanns-Seidel-Platz, München

Hanns-Seidel-Platz, München

2017 | 2022

Wohnheim für Auszubildende

München

Neubau

221

BGF: 8370 m²

Hanns-Seidel-Platz

Thilo Härdtlein

Hanns-Seidel-Platz
Hanns-Seidel-Platz

Thilo Härdtlein

Das Bauvorhaben am Hanns-Seidel-Platz ist ein Pilotprojekt der GEWOFAG München, dessen Ziel es ist ein kompaktes Wohnheim inklusive Gemeinschaftsräumen für Auszubildende sowie Atelierflächen für Kulturschaffende und Kreativunternehmen, Künstlerinnen oder Künstler zu preisgedämpften Mieten zur Verfügung zu stellen.


Das Plangebiet befindet sich in München Neuperlach an der Ecke Von-Knoeringen-Straße/Fritz-Erler-Straße/Hanns-Seidel-Platz in München. Besonderes Augenmerk wird auf den höhen- und profilgleichen Anschluss an die anschließende Nachbarbebauung gelegt. Zusätzlich ist die Abstimmung der Fassadengestaltung mit dem direkt angrenzenden Nachbargebäude zu beachten.


An der Ecke des Hanns-Seidel-Platzes ist ein Wohnheim für städtische Auszubildende sowie neun Ateliers im Erdgeschoss realisiert worden. Das Wohnheim beinhaltet 221 Wohneinheiten, wobei 180 Wohneinheiten als Standardmodule, 35 Wohneinheiten barrierefrei, vier Wohneinheiten als barrierefreie Familienzimmer und zwei Wohneinheiten als rollstuhlgerechte Wohneinheiten ausgeführt worden sind. In den einzelnen Geschossen befinden sich zusätzliche Gemeinschaftsräume. Diese ergänzen den privaten Raum und bieten einen Begegnungs- und Kommunikationsort für die Auszubildenden.


Thilo Härdtlein

Ein wesentlicher Aspekt der Ausgestaltung des Wohngebäudes ist der profil- und höhengleiche Anschluss an das direkt angrenzende Nachbargebäude. Zusätzlich lag ein Schwerpunkt auf einem einheitlichen Erscheinungsbild mit eben diesem. So spiegeln beide Gebäue nach außen die klare Wohnheimstruktur inkl. der kleinen Parzellierungen wider. Raumhohe Fensterelemente mit Stäbchengeländer sind hierbei Hauptelemente der Fassadengestaltung.  Zurückhaltende, natürliche Farbtöne von Weiß bis sandfarben bestimmen das Erscheinungsbild beider Baukörper. Die Sockelzone EG und 1.OG wird durch einen weiteren Farbton betont.